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  • Mirjam

Ostern ohne extra Speck?!

Ostern steht vor der Tür und mit dem Osterhasen meist das schlechte Gewissen nach den Nestchen und dem opulenten Osteressen.


Das schlimmste, was wir machen können, ist uns vorzunehmen nichts zu essen, keine Schokolade oder Ähnliches. Denn wir werden es nicht durchhalten, denken dann was soll's und essen viel mehr und ärgern uns dann.

Stattdessen sollten wir auch an solchen Tagen die Kalorienbilanz etwas im Auge behalten, trotzdem genießen, auf was wir Lust haben. Nur etwas weniger. Wie kann man das für einen selbst am einfachsten einrichten?

Ein normaler Osterhase hat ca. 250 - 450g, das bedeutet zwischen 1397 und 2515 kcal. Ein kleiner Osterhase hat 50g, da sprechen wir von 280 kcal. Das Osterei der Größe M hat 80 kcal. Es spricht daher nichts gegen ein Osternest mit einem kleinen Hasen und 2 Eiern, aber vorzugsweise statt dem Frühstück oder dem Abendessen.

Ein Osterzopf hat 278 kcal pro 100 g, auch hier spricht gar nichts gegen zwei Scheiben zum Frühstück, dann vielleicht das Osternest am nächsten Tag.


Und sollte es doch zum “zu viel” gekommen sein, dann einfach eine längere Suche nach dem Nest einlegen oder einen Spaziergang mit der ganzen Familie, vielleicht ergattert man noch einen Blick auf Meister Lampe auf dem Weg. Eine Stunde spazieren gehen, verbrennt 280 kcal, damit ist der kleine Osterhase schon verbrannt.



Nun stehen wir nur noch vor der großen Frage, was gibt es denn zum Ostermenü? Hier ein kleiner Vorschlag von mir (Frühstück und Abendessen sollten dann etwas kleiner ausfallen)


Ostermenü zum Wohlfühlen für 4 Personen

Kressemousse auf Pumpernickel (258 kcal pro Portion)

Variante Fleisch: Roastbeef an Rosmarinkartoffeln und Tomatensalat (483 kcal pro Portion)

Variante Fisch: Zander in Kartoffelkruste mit Tomatensalat (313 kcal pro Portion)

Variante vegetarisch: Kartoffelsoufflé mit Spinat und Tomatensalat (454 kcal pro Portion)

Rüblikuchen (416 kcal pro Portion)


Die Vorspeise startet ihr am besten bereits am Vortag, damit sie über Nacht stehen kann.

Das Fleischgericht benötigt ca. 2,5 Stunden Garzeit und 30 Minuten Vorbereitungszeit

Das Fischgericht 30 Minuten zur Zubereitung

Das vegetarische Gericht ist in 60 Minuten servierfertig


Vorspeise: Kressemousse auf Pumpernickel

Zutaten:

1 Schale Kresse

200 g Sauerrahm

3 Blätter Gelatine

150 g griechischer Joghurt 10%

1 Tl Honig

1 El Weißweinessig

Salz

Pfeffer

100 ml Schlagsahne

4 Scheiben Pumpernickel


Zubereitung:

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen

  2. Kresse abschneiden (sollte 100 g netto ergeben), waschen, trocken schleudern. Mit dem Sauerrahm pürieren.

  3. 4 EL Kresse-Püree beiseite stellen. Den Rest mit Joghurt, Honig und Essig glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Die nasse Gelatine bei milder Hitze und 2 EL in einem kleinen Topf auflösen. Von der Kochstelle nehmen, mit 2 El Kresse-Püree verrühren und anschließend unter das restliche Kresse-Püree rühren und mindestens 30 Minuten kalt stellen, bis die Masse am Schüsselrand zu gelieren beginnt.

  5. Entweder niedrige Gläser (7-8 cm Ø) richten (Pumpernickel ausstechen, den Rest aufbewahren für den Salat, und in das Glas legen) oder einen Teller mit Frischhaltefolie beziehen und Garnierringe (7-8 cm Ø) mit Öl ausstreichen und darauf stellen.

  6. Schlagsahne steif schlagen und unter die Kressemasse heben.

  7. Die Masse entweder in die Gläser oder in die Ringe verteilen, abgedeckt mindestens 6 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

  8. Anrichten der Gläser: Auf die Gläser etwas Kresse geben und servieren Anrichten der Garnierringe: Pumpernickel ausstechen, den Rest aufbewahren für den Salat, auf einem Teller anrichten. Die Mousse mit einer Teigkarte vom Teller heben und auf dem Pumpernickel platzieren. Mit Kresse garnieren.


Hauptgang Variante Fleisch: Roastbeef an Rosmarinkartoffeln

Zutaten:

600 g Roastbeef

35 g Butterschmalz

3 Stiele Thymian, gehackt

2 Zehen Knoblauch gewürfelt

75 g scharfen Senf

Salz, Pfeffer

1 Blatt Salbei gehackt

etwas Rosmarin gezupft

400 g Kartoffeln

1 EL Butterschmalz

2 Stiele Rosmarin

1 EL Tomatenmark

etwas Mehl

125 ml Suppe


Zubereitung:

  1. Das Roastbeef in Butterschmalz rundherum scharf anbraten. Dann Knoblauch, Rosmarin, Salbei und Thymian zugeben und ca. 3 min. mit anschwitzen. Die Pfanne auf die Seite stellen.

  2. Das Roastbeef auf ein mit Alufolie eingeschlagenes und geöltes Backblech geben, jetzt erst salzen und pfeffern, dünn mit Senf bestreichen und die angeschwitzten Kräuter darüber geben. Bei 80 °C (vorgeheizt) etwa 2 ½ Stunden garen.

  3. In die Pfanne das Tomatenmark leicht anrösten. Die Pfanne mit Mehl stauben und die Suppe hinzufügen, unter ständigem rühren aufkochen lassen und zugedeckt 15 Minuten leicht köcheln um die Soße etwas einzudicken. Kurz vor dem Servieren nochmals erwärmen.

  4. Kartoffeln vierteln und in kochendem Salzwasser gar kochen. Ca. 15 Minuten vor dem Servieren den Rosmarin im Butterschmalz erwärmen. Die Kartoffelspalten hinzugeben und kross anbraten.

  5. Das Fleisch nach 2 ½ Stunden bei offener Ofentür noch 5 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilen kann. Dann in Scheiben schneiden und anrichten.


Ist gelingsicher, kann nicht anbrennen, ist immer saftig und zart!


Kredit Roastbeef: https://www.chefkoch.de/rezepte/1590431266397184/Roastbeef-bei-80-C.html?portionen=3


Hauptgang Variante Fisch: Zander in Kartoffelkruste

Zutaten:

4 mittelgroße Zanderfilets, etwa 600g

Salz

1 - 2 EL Zitronensaft

200 g vorwiegend festkochende Kartoffeln

1 Prise Thymian

Pfeffer

Mehl zum Panieren

1 Ei

1 - 2 EL Butterschmalz


Zubereitung:

  1. Die Fischfilets unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. Die Kartoffeln schälen, in feine Stifte hobeln und mit Thymian und etwas Salz vermischen

  2. Den Fisch leicht pfeffern und in Mehl und verquirltem Ei wenden, dann die Kartoffelstifte als dünne Panade andrücken.

  3. In einer beschichteten Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die panierten Filets bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 6 bis 7 Minuten braten, bis die Kartoffelstifte goldbraun sind.


Kredit Rezept: Lust auf Kartoffeln


Hauptgang Variante vegetarisch: Kartoffelsoufflé mit Spinat

Zutaten:

500 g mehlig kochende Kartoffeln

Salz

500 g Blattspinat

2 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

Pfeffer

Muskatnuss

2 Eier

40 g Butter

50 g Parmesan


Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen und in wenig Salzwasser weich kochen. Inzwischen den Spinat waschen, putzen und fein schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Das Öl erhitzen und den Knoblauch darin 2 bis 3 Minuten goldbraun braten. Den Spinat dazugeben, leicht salzen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 5 bis 7 Minuten dünsten.

  2. Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) einstellen und eine Auflaufform darin anwärmen. Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und durch eine Presse drücken. Mit Pfeffer und Muskat würzen. Eier trennen, Eigelbe und Butter in die Kartoffelmasse rühren.

  3. Den Spinat, wenn nötig, abgießen und untermischen. Die Eiweißmasse mit 1 Prise Salz steif schlagen, den Käse reiben. Beides unter die Kartoffelmasse heben

  4. Ein Stückchen Butter auf dem Boden der Auflaufform zergehen lassen. Die Kartoffelmasse einfüllen und im Backofen auf der mittleren Schiene 25 bis 30 Minuten backen.


Kredit Rezept: Lust auf Kartoffeln


Hauptgang, gemeinsame Komponente Tomatensalat:

Zutaten:

Pumpernickel Reste

300g Cocktailtomaten

½ Bund Frühlingszwiebeln

1 EL weißer Balsamico Essig

3 EL Olivenöl

½ TL Honig

Salz, Pfeffer


Zubereitung:

  1. Die Pumpernickel Reste in würfel schneiden und in etwas Öl kross anbraten.

  2. Orangenschale reiben und für Kuchen beiseite stellen.

  3. Orange auspressen. Den Saft mit Öl, Essig und Honig mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Tomaten halbieren, Zwiebeln in feine Ringe schneiden.

  5. In kleinen Schalen anrichten, mit Pumpernickel garnieren.


Nachtisch Rüblikuchen (12 Stück)

Zutaten:

350 g Karotten

6 Eier (Gr. M)

170 g Zucker

1 Pkg Vanillezucker

5 EL Mineralwasser

200 g gemahlene Mandeln

200 g gemahlene Haselnüsse

1 Pkg. Backpulver

1 TL Orangenabrieb

250 g Puderzucker

5 EL Zitronensaft

12 Marzipanmöhren

einige Tropfen Wasser


Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Eine Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen.

  2. Die Karotten schälen und fein raspeln. Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Eier trennen und das Eiweiß aufschlagen. Sobald das Eiweiß halb steif aufgeschlagen ist, die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Fertig steif schlagen.

  3. Die Eigelbe zusammen mit dem restlichen Zucker so lange rühren bis die Masse fast weiß ist, das Mineralwasser unter ständigem rühren hinzugeben. Mandeln, Haselnüssen und Backpulver in einer Schüssel mischen. Orangenabrieb und geriebene Karotten zu den Nüssen geben und alles gut vermengen.

  4. Erst die Eigelbmasse, dann den Eischnee unter die Karotten-Nussmischung heben. Alles komplett in die Form streichen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen.

  5. Nach dem Backen den Kuchen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Für den Zuckerguss Puderzucker sieben, mit Zitronensaft glatt rühren und eventuell ein paar Tropfen Wasser hinzugeben, bis der Guss schwer vom Löffel fließt.

  6. Den Kuchen auf eine Platte umsetzen, und üppig mit dem Zuckerguss bestreichen. Zur Dekoration 12 kleine Marzipanmöhren auf die Torte setzen. Den Zuckerguss für 1 Stunde anziehen werden lassen.

  7. Der Kuchen ergibt ca. 12 Stücke. Der Kuchen lässt sich auch hervorragend am nächsten Tag noch essen.


Mit diesen Schmankerln wünsche ich euch frohe Ostern, eine gelungene Osternest-Suche und einen schönen Start in den Frühling.


Eure

Mirjam


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